Luzerner Kantonalschützenverein


 

Informationen

Informationen des Chef Ausbildung LKSV

Mit dem gemeinsamen Ausbildungskonzept 1996 des damaligen schweizerischen Schützenverband SSV und dem schweizerischen Schiesssportverband SSSV wurden Grundlagen geschaffen, die ähnlich wie in anderen Sportarten, die Nachwuchsausbildung in den verschiedenen Alterstufen und Kalibern landesweit zu koordinieren versuchte. Das Konzept ist das eine, das Umsetzten das andere, fehlten doch die nötigen, den Bedürfnissen entsprechend ausgebildeten Trainern.

Mit der heutigen Möglichkeit, gedacht als Grundstein für jeden Schützen, den kantonal organisierten Schiesskurs zu besuchen, wurde eine Plattform geschaffen, die für den einen Schützen als Wissen für seine eigene Schiesstätigkeit etwas nützt und dem anderen Schützen die Voraussetzung schafft für die Weiterbildung als Trainer. Selbst der zukünftige Jungschützenleiter muss den kantonalen Schiesskurs besucht haben, um zum Jungschützenleiterkurs der SAAM zugelassen zu werden. Die Zukunft gehört der Jugend, Schlagworte die gerne gebraucht werden. Wie wollen wir Jugendliche zum Schiesssport gewinnen, wenn wir nicht über gut ausgebildete Trainer in den Vereinen und Schützenhäusern verfügen um so eine optimale, jedem Jugendlichen seinem Alter und Können entsprechende Ausbildung zu geben. Schon lange sollten die Zeiten vorbei sein, wo man dem Jungschützen das Standblatt und die Munition in die Hände drückt, das Schiessprogramm entsprechend vermittelt und wartet, bis er mit dem Standblatt wieder zurückkommt. Hat er sich richtig vorbereitet, passt die Schiessjacke, braucht er eine Augenklappe, passt er die Irisblende den Sicht- und Witterungsverhältnissen an, hat er das Gewehr richtig eingesetzt, stimmt der Nullpunkt, zielt er richtig, wie ist die Atmung .......... und zu guter letzt, wird das Standblatt mit dem Schützen besprochen um vielleicht mögliche Verbesserungen aufzuzeigen? 
Die Jugendlichen sind Heute mit Bestimmtheit anders als vor 20 Jahren aber sie sind noch genau so für den Schiesssport zu begeistern, wenn sie ein Ziel vor den Augen haben, vertrauen in einen Trainer haben können der ihnen etwas neues vermitteln kann, über eine zeitgemässe Ausrüstung verfügen und in das Sportgerät , nämlich die Waffe, vertrauen haben. Die Jugendlichen wollen das ganze Jahr ihr Hobby ausüben und nicht im Mai nach Abschluss des Jungschützenkurses warten bis das Aufgebot im Frühling für den nächsten Kurs kommt, bis dann haben sie schon lange eine andere Beschäftigung gefunden. Das Schützenhaus muss zum Jugendkeller werden, die Kameradschaft wo in Schützenkreisen immer so hoch gepriesen wird muss auf die Jugendlichen übergreifen, gemeinsame Anlässe, Ausflüge neben dem Schiessen sind genau so wichtig wie eine seriöse Ausbildung im Schützenhaus. Es gibt genügend Erfolgsbeispiele, von Vereinen die nicht über sinkende Mitgliederzahlen berichten müssen sondern über eine starke Nachwuchsabteilung verfügen. 
Kein Verein ohne Trainer sollte unser gemeinsames Ziel sein für die Zukunft, es ist nicht fünf nach zwölf es ist vielleicht viertel vor zwölf, wir haben noch Zeit aber nicht mehr zuviel. Sich nicht auf den Lorbeeren vergangener Zeiten ausruhen und sich halt mit der Situation über Nachwuchsprobleme zu Frieden geben sollte unserer Devise sein, sondern zusammenstehen und die aussergewöhnliche Sportart Schiessen für künftige Generationen zu erhalten. Es gibt noch viel zu tun, packen wir es gemeinsam an!

Das Ausbildungskonzept des SSV 
Ausbildungskonzept SSV

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Chef Ausbildung LKSV

30.06.2009 / TJ